Hörgeräte: im Ohr oder hinter dem Ohr?

Veröffentlicht am 23.06.2016 - weitere Artikel von Hörgeräte Dornis - Wedel

Wenn das Gehör nachlässt, sind gut angepasste Hörgeräte entscheidend, um die Lebensqualität zu erhalten. Wer wieder gut versteht, was er hört, ist gerne in Gesellschaft und kann alle Facetten des Lebens auskosten. Trotzdem sind viele Menschen skeptisch, was Hörgeräte angeht. Sie haben vielleicht die beigen Ungetüme von früher vor Augen. Aber diese Zeiten sind vorbei.

Moderne Hörgeräte sind klein, leistungsstark und sehr unauffällig. „Stellen Sie sich eine Bohne vor,“ fordert Hörakustikmeisterin Monika Dornis ihre Kunden auf und hält Daumen und Zeigefinder ein paar Millimeter auseinander. „So klein sind mittlerweile einige der neuesten Hörsysteme. Sie verschwinden heute komplett hinterm oder im Ohr“.

Hörgeräte Dornis - WedelIn diesen winzigen Gehäusen arbeitet ein Hochleistungscomputer. Ob der Gehörgang ausreichend groß ist, um die Geräte direkt im Gehörgang zu platzieren, stellt die Hörakustikmeisterin in einer kurzen Untersuchung der Ohren fest. „Jeder Mensch und damit jedes Ohr ist unterschiedlich“, so Dornis. Es gibt individuelle Unterschiede in der Anatomie des Ohres, beim Wohlfühlfaktor und auch beim Grad des Hörverlustes – das alles berücksichtigt sie in ihrer Beratung.

Hinterm oder im Ohr — der Kunde entscheidet selbst

Bei Hörgeräten unterscheidet man grundsätzlich zwei Bauformen: HdO (Hinter-dem-Ohr)-Geräte sowie IdO (In-dem-Ohr)-Geräte. Jede dieser Bauformen hat seine Vor- und Nachteile. Das IdO-Hörgerät ist nahezu unsichtbar und besitzt den Vorteil, dass die Ohrmuschel für das Richtungshören beibehalten wird. Allerdings verschließt es den Gehörgang stärker als ein HdO-Gerät und passt nicht in jeden Gehörgang. Man unterscheidet zwischen mehreren Typen von IIC-Gerät, das unsichtbar im Gehör-gang sitzt (IIC=invisible-in-canal) bis zum Concha-Gerät, das die Ohrmuschel ausfüllt.

Die meisten Hörgerätenutzer entscheiden sich für Geräte, die hinter der Ohrmuschel getragen werden. Sie sind haben eine größere Verstärkungsleistung, sind leicht, sehr klein und ebenfalls nahezu unsichtbar hinter dem Ohr zu tragen.

HdO-Geräte gibt es in zwei Varianten

Bei den Geräten mit „externem Hörer“ gelangt das verstärkte Signal durch ein unauffälliges, haarfeines Kabel in den „Hörer“, der im Gehörgang kurz vor dem Trommelfell sitzt. Er sorgt für eine klare und natürliche Klangqualität. Ein kleines Fixier-Schirmchen oder ein individuelles Ohrstück halten dabei den Lautsprecher in Position.

Bei Geräten mit Schallschlauch gelangt der Schall durch einen Schlauch in ein individuelles Ohrstück, das perfekt ans Ohr angepasst wird. Da diese Geräte eine größere Batterie und einen größeren Verstärker aufnehmen können, sind sie auch gut geeignet für Menschen, die ein leistungsfähigeres Gerät benötigen.

Alle Hörgeräte, die hinter dem Ohr getragen werden, gibt es in vielen verschiedenen Farben — passend zum jeweiligen Haar- oder Hautton.

Um herauszufinden, welche Bauform infrage kommt, beginnen Frau Dornis und ihre Mitarbeiter ihre Beratung mit einem ausführlichen Hörtest. Erst im Anschluss kann er seine Empfehlung für ein geeignetes Hörgerät geben.

Lernen Sie die unterschiedlichen Bauformen kennen. Wir beraten Sie gern. Vereinbaren Sie einen Termin unter Tel. 04103 / 122 119

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