Hörgeräte Kosten

Mit welchen Kosten für Hörgeräte müssen Sie rechnen

Hörgerät kosten „Hörgeräte kosten viel Geld und sich im Unterhalt teuer“ ist eine Aussage, zu der sich immer noch viele Menschen hinreißen lassen. Und damit gegebenenfalls auch den Kauf von Hörgeräten sprichwörtlich auf die lange Bank schieben. Dass Sie der Erwerb und Besitz von Hörgeräten natürlich etwas kostet, steht außer Frage. Wir zeigen Ihnen, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen.

Anschaffungskosten - Was kostet ein gutes Hörgerät?

Der sicherlich größte Kostenblock ist die Anschaffung an sich. Aber auch hier können Sie entsprechend Ihren Anforderungen und Vorstellungen skalieren. Wesentliche Unterschiede entstehen durch die Art der Bezuschussung. Als Selbstzahler erstreckt sich Ihr Budgetrahmen je nach Leistungsklassen von 700,- bis auf mehr als 3.000,- € pro Hörgerät. Hier wirkt sich die Zuzahlung der Krankenkasse von rund 700 € pro Ohr deutlich aus. Privat Versicherte sollten sich vor der Versorgung mit Ihrer Krankenkasse in Verbindung setzen, um die Zuzahlungsmodalitäten und Ihren Eigenanteil zu hinterfragen. Lesen Sie hierzu mehr im Artikel "Hörgeräte Preise".

Kosten für Verbrauchsmaterial

Hierzu zählen vor allem Batterien. Das Vorurteil, dass diese teuer sind, hält sich hartnäckig. Tatsächlich kostet ein sogenannter Blister, also ein 6er Pack, im Fachhandel zwischen 3 und 10 €. Je nach Verbrauch Ihrer Hörgeräte reicht ein solcher 6er Pack 15 bis 30 Tage (beim Betrieb von zwei Hörgeräten). Cerumenfilter, wie Sie bei In-dem­-Ohr und RIC-Hörgeräten (externe Hörergeräte) verwendet werden, schützen die Hörgeräte vor Ohrenschmalz und zählen ebenso zum Verbrauchsmaterial. Die Filter sollten einmal pro Monat gewechselt werden oder je nach Bedarf, zum Beispiel bei Verstopfung mit Cerumen, dem so genannten Ohrenschmalz. Die Verpackungsgrößen variieren je nach Hersteller zwischen sechs und 15 Filter. Pro Filter können mit ca. 1,- bis 1,50 € gerechnet werden. Trocknungskapseln sind ebenso in dieser Preisspanne zu haben und sollten regelmäßig, zum Beispiel einmal im Monat, je nach Aufnahmefähigkeit ausgetauscht werden. Außerdem gibt es noch eine Reihe weiterer Pflegeartikel, wie zum Beispiel Ultraschall-Reinigungsgeräte. Mehr zum Thema Batterien erfahren Sie im Artikel "Hörgerätebatterien".

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Kosten für Reparaturen

Für Reparaturen kann es sehr viele Gründe geben. Sehr häufig sind Feuchtigkeit, insbesondere das Eindringen von Schweiß in das Hörgerät, Grund für Reparaturen. Die Batteriekontakte oder die Verstärkereinheit können korrodieren und die Funktion des Hörgerätes versagt. Weitere mögliche Reparaturen können entstehen, wenn zum Beispiel die Mikrofone verstopfen, Batteriefachverschlüsse oder externe Hörereinheiten abknicken. Reparaturen, die nicht durch Garantie oder Gewährleistungen abgedeckt werden, können durchaus mehrere hundert Euro kosten. Daher kann das Abschließen einer Hörgerätversicherung beim Kauf der Hörgeräte sinnvoll sein und Kosten im Reparaturfall sparen.