Start in die Selbständigkeit – HörakustikerInnen berichten von ihren Erfahrungen mit der IAS

Start in die Selbständigkeit – HörakustikerInnen berichten von ihren Erfahrungen mit der IAS

Immer öfter kaufen Großfilialisten kleine Unternehmen auf. Es gibt aber auch immer wieder Hörakustiker, die den Schritt in die Selbständigkeit wagen. Nicht wenige von ihnen setzen dabei auf professionelle Unterstützung durch den Individual Akustiker Service (IAS). Die Servicegesellschaft für inhabergeführte Hörakustikbetriebe gilt seit langem als führender Coach für erfolgreiche Existenzgründungen. Allein 2021 hat sie fast jede dritte der 104 Neugründungen in der Hörakustik begleitet. Mehr über die Rundumbetreuung für Hörakustik-Start-ups erfuhren wir von Gründerin Claudia Bock vom Hörstudio Erfurt sowie von Gründer Maximilian Wünschig von „Die HörakustikSchmiede“ in Kronach.


Sowohl Claudia Bock vom Hörstudio Erfurt (links) als auch Maximilian Wünschig von "Die HörakustikSchmiede" (rechts) ließen sich bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit von der IAS unterstützen.

Die Idee, sich selbständig zu machen, gab es schon lange“, erzählt Claudia Bock, Geschäftsführerin der Hörstudio Erfurt GmbH. Knapp 20 Jahre war sie bei einem inhabergeführten Filial-Unternehmen angestellt. Sie leitete das Fachgeschäft in der Thüringischen Landeshauptstadt, bildete zusammen mit drei weiteren Mitarbeitern eine eingeschworene Gemeinschaft – zufriedene Kunden dank hoher handwerklicher Qualität und viel Freiraum für individuellen Service. Doch mit einem Mal war das vorbei.

„Wir wurden verkauft – letztlich an einen Großfilialisten“, so Claudia Bock. „Damit änderte sich alles. Es war kein schönes Arbeiten mehr. Ich habe gekündigt und meine Kollegen ebenfalls.“ Die Entscheidung, sich tatsächlich selbständig zu machen, sei dennoch nicht leichtgefallen. Um Belastungen und Risiken zu verteilen, gründeten alle gemeinsam - vier Gesellschafter zu gleichen Teilen. Und man suchte eine passende Einkaufsgemeinschaft, verglich die Anbieter und entschied sich für die IAS.

„Beim Gründen in der Hörakustik braucht man Kompetenzen und Erfahrungen, die weder Banker noch Steuerberater haben. Und bei der IAS hat das einfach gepasst. Geschäftsführer Jürgen Leisten ist ein branchenerfahrener Coach. Er war von Anfang an für uns da und jederzeit ansprechbar. Es gab Checklisten und Hilfen für den Businessplan, für die Preiskalkulation… Wir telefonierten über Monate regelmäßig, trafen uns online, er kam auch vorbei. Keine andere Einkaufsgemeinschaft hat uns vergleichbare Betreuung angeboten.“

Maßgeschneiderte Begleitung lange vor der Geschäftseröffnung

Ganz ähnlich die Erfahrungen von Maximilian Wünschig, der Anfang 2019 „Die HörakustikSchmiede“ im fränkischen Kronach eröffnete: „Jürgen Leisten hat mich vom ersten Tag an begleitet. In manchen Punkten hatte ich schon Erfahrungen. In den anderen hat er mir geholfen - etwa beim Kontakt zu Herstellern und der Suche nach einer Anschubfinanzierung. Die IAS hat eine Standortanalyse gemacht. Wir haben gemeinsam einen Businessplan erstellt. Und ich bekam einen Leitfaden, der mir alle wichtigen Schritte vorgab.“

Auch nach erfolgreicher Eröffnung beschränke sich die Unterstützung keineswegs auf gemeinsamen Einkauf zu guten Konditionen, so Wünschig: „Die IAS bietet uns viele zusätzliche Leistungen, etwa das geschützte Anpassverfahren Natural Fitting. Marken wie diese kann ich super als Alleinstellungsmerkmal verwenden. Mit Natural Fitting hatte ich 2019 meine bislang erfolgreichste Aktion, die wir seitdem jährlich wiederholen.“

Auf lokale Differenzierung setzt auch Claudia Bock: „Der Wettbewerb in Erfurt ist stark. Alle Großen sind vertreten. Aber wir schauen nicht sehr auf die anderen, sehen mehr unseren eigenen Weg und setzen klar auf Qualität und Service. Da helfen uns auch die geschützten Differenzierungsmarken der IAS, etwa die Sympatico-Hörgeräte oder der auDIatrie-Hörtest für Diabetiker.“ – Ihre Werbeausgaben seien überschaubar, so die Gründerin. Dank stimmigem Konzept kämen die Kunden meist über Empfehlung: „Die Nachfrage ging vom ersten Tag an durch die Decke. Nach sechs Monaten waren wir dort, wo wir laut Businessplan nach drei Jahren ankommen wollten. Besser geht es kaum.“

Langfristige strategische Beratung und kollegialer Austausch

Ähnlich positiv das Resümee, das Maximilian Wünschig nach rund drei Jahren Existenzgründung zieht. Im vergangenen Sommer konnte er bereits ein zweites Fachgeschäft eröffnen. Auch hier stand ihm die IAS zur Seite: „Bei strategischen Dingen bleibt Herr Leisten unser wichtiger Ansprechpartner.“

Darüber hinaus schätzt auch Maximilian Wünschig die persönliche Verbindung zu allen im Team der Servicegemeinschaft: „Wir rufen gerne dort an, um Tipps oder Unterstützung zu erhalten. Etwa bei der Durchführung von Werbekampagnen. Für die Gestaltung haben wir einen eigenen Grafiker. Aber wenn man zum Beispiel eine Versandaktion plant, dann haben sie die passenden Dienstleister, holen Angebote ein usw.“

Nicht zuletzt schätzen beide Gründer die IAS auch als lebendige Plattform für Information und Austausch. – „Zwar waren persönliche Treffen durch Corona lange nicht möglich; die vierteljährlichen IAS-Seminare gehen jetzt erst wieder los“, so Claudia Bock. „Aber wir bekommen jede Menge Informationen und sind immer auf dem aktuellen Stand. Es gibt wöchentlich Newsletter, eine gut gepflegte Homepage, Schulungen und Online-Kanäle für kollegialen Austausch.“

Die Frage, ob sie den Schritt zur Selbständigkeit auch anderen empfehlen könne, will Claudia Bock nicht pauschal beantworten: „Da muss man immer den Einzelfall sehen. Ich selbst würde den Schritt immer wieder machen – immer zusammen mit meinen Kollegen und immer mit der IAS. Aber man muss es gut abwägen.“

Martin Schaarschmidt


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