Signias Zoo on Tour -  Wie Giraffen, Zebras und Flamingos aufs Hören aufmerksam machen.

Veröffentlicht am 14.05.2018
Signias Zoo on Tour -  Wie Giraffen, Zebras und Flamingos aufs Hören aufmerksam machen.

Signia Innovationstour bundesweit unterwegs

Matthias Bock, Hörakustikmeister bei Sivantos, zeigt was es auf der Signia Innovationstour zu erleben gibt.
© Signia

In 26 Städten stoppten in den letzten Wochen Giraffe, Zebra und Flamingo. Wer mutig genug war Ihnen näher zu kommen, traf auf ein herzliches Team von Signia. Hier konnte man sich unverfänglich über die aktuellen Signia Nx-Hörsystem-Technologien informieren und sogar seine eigene Hörleistung kostenlos überprüfen lassen.

In einigen Städten unterstützen dabei sogar lokale Hörakustiker, Hand-in-Hand mit dem Signia-Team, bei der Betreuung der interessierten Besucher. Angezogen von dem funkelnden Caravan, der an den Love-Caravan von Kai Pflaumes „Nur die Liebe zählt“ erinnerte, mischte ich mich unter die bereits vor Ort versammelten Besucher in Leipzig. Wie vielen Menschen überhaupt die notwendige Liebe zu den eigenen Ohren und zum Hören bewusst ist?

Mit beiden Ohren, die gesamte Hörumgebung kontrastreich Hören – Flamingo, Giraffe und Zebra machen es vor

Viele Passanten nutzten die Möglichkeit das Hören über Hörgeräte bei Björn (rechts im Bild) selbst zu erleben. 
© mhg

Von Schülern der Sekundarstufe bis Pensionäre, die Altersstruktur der Besucher war bunt gemischt und ging mit verschiedenen Interessenslagen einher. Dabei interessierte sich vor allem die jüngere Generation dafür, wie das eigene Gehör bewusst vor Lärmauswirkungen geschützt werden kann, verriet Andy Borrmann, langjähriger Hörakustikmeister und audiologischer Trainer bei Sivantos.

Ein generell starkes Interesse zeigte sich besonders an den Hörgeräten Signia Pure Charge&Go Nx, die keines Batteriewechsels mehr bedürfen und sich überdies hinaus mit einem Smartphone verbinden lassen. Björn Bretschneider, ebenfalls Hörakustikmeister und audiologischer Trainer bei Sivantos, machte dabei das Hören mit Hörgeräten und die Regulierung der Hörgeräte über ein Smartphone für jeden erlebbar.

Natürlich konnte dabei nicht der einzelne Hörverlust berücksichtigt werden, aber man bekam dennoch über die Kopfhörer ein Gefühl und einen ersten Eindruck, wie gut Hörgeräte Geräusche filtern können und das Verstehen damit erleichtern. Erstaunte Blicke und Fragen erntete dabei die gezielte Ausrichtung der Hörgerätemikrofone auf den gewünschten Gesprächspartner oder die direkte Übertragung von Telefongesprächen in die Hörgeräte, als weitere optional einstellbare Funktionen via Smartphone.

Jeder Zehnte Besucher möchte seine Hörfähigkeit wissen

Eine Passantin fragte darauf hin: „Wenn man so angenehm hören kann, warum macht man dann kein Hörgerät rein?“ Björn Bretschneider erklärte, dass es oftmals an der langen Entwöhnung des Hörens liegt.

„Viele Betroffene arrangieren sich mit ihrer Schwerhörigkeit aus verschiedenen Gründen. Im Laufe der Zeit kann das Gehirn dabei das Hören verlernen. Mit einem Hörgerät kann jedoch die maximale Verstehleistung sofort eingestellt werden, was für unser Gehirn anfangs schwierig sein kann und erst wieder neu gelernt werden muss. Besonders wichtig ist es daher gerade in der Anfangsphase offen mit dem Hörakustiker über das eigene Hörempfinden zu sprechen, damit dieser in der Gewöhnungsphase an das neue Hören unterstützen kann.“

Doch neben den vielen Interessenten der Signia Hörtest-Tour ist auch die immer noch währende Befangenheit rund um das Thema Hörgeräte zu spüren.

Hohe Besucherresonanz und starkes Interesse an Hörgeräten ohne Batterien

Mit Herz dabei - Das Signia-Team vor Ort in Leipzig: Andy, Nathalie, Johannes (v.l.n.r.) und Björn. 
© mhg

Im Truck selbst ging es etwas ruhiger zu. Wie in einer kleinen Galerie, gab es hier die verschiedenen Hörgeräte und Bauformen der aktuellen Signia Nx-Technologie zu sehen. Eine kleine Sitzecke lud zu vertraulichen Gesprächen ein, während in einem weiteren Separee die persönliche Hörfähigkeit mittels eines kostenlosen Hörtest überprüft werden konnte. Beides nahm ich in Anspruch und wollte von Andy Borrmann wissen, welche Aha-Erlebnisse er bei den Besuchern erleben durfte und welches das Schönste der bisherigen Hörtest-on-Tour war.

Andy Borrmann: „Die größten Aha-Erlebnisse, die ich erleben durfte waren zum einen die Erstauntheit über die eigene Hörfähigkeit nach einem Hörtest und über die Information, dass Hörgeräte nicht teuer sein müssen, um gut hören zu können. Faszinierend war auch, dass bereits 11-12jährige ins Grübeln geraten, was das Hören von lauter Musik bei ihren Ohren bewirken kann. So gab es viele eindrucksvolle und schöne Erlebnisse auf der Tour. Das Schönste allerdings, war die Dankbarkeit der Interessenten und damit die Bestätigung, wie wichtig unsere Aufklärungsarbeit zum bewussten Umgang mit dem eigenen Hörvermögen ist.“

 

 

 


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Signia Nx