BVHI befragte Hörakustiker zu ihrer Zufriedenheit

BVHI befragte Hörakustiker zu ihrer Zufriedenheit

Hörakustiker auch während Pandemie sehr zufrieden mit Hörgeräteherstellern

Jährlich befragt der BVHI Hörakustiker zu ihrer Zufriedenheit mit den Leistungen der Hörgerätehersteller. Entgegen Vermutungen konnte sich die hohe Durchschnittszufriedenheit von 2019 auch im Krisenjahr halten – in manchen Bereichen sogar verbessern.

Zufriedenheit ähnlich hoch wie in den Vorjahren

Gegenüber dem Vorjahr (2019) hielt sich die Gesamtzufriedenheit auf gleichhohem Niveau: Die meisten HörakustikerInnen waren zufrieden bis sehr zufrieden mit den Leistungen der Hörgerätehersteller. Auffällig ist jedoch, dass die Differenz zwischen dem stärksten und dem schwächsten Hersteller gewachsen ist. Einige Hersteller stellten demnach deutlich mehr zufrieden als im Vorjahr, während andere signifikant nachließen.

Zufriedener mit Produkten und Anpassungssoftwares

In der Kategorie "Produkt" konnte die Zufriedenheit gegenüber 2019 sogar gesteigert werden.
© BVHI

Besonders bemerkbar machte sich das im Verkauf und Außendienst, wo der schwächste Hersteller im Gegensatz zu 2019 um 14 Punkte verlor. Geglänzt haben die Hersteller vor allem Schulungen betreffend. Eine kleine Verbesserung des Schnitts konnte im Leistungsbereich „Produkt“ erzielt werden. Hier zeichnet sich nach einem Einbruch im Jahr 2018 eine stetige Verbesserung der Zufriedenheit ab.

Auch mit den von den Herstellern zur Verfügung gestellten Anpassungssoftwares sind die HörakustikerInnen etwas zufriedener als im Vorjahr. Den besonderen Umständen der Pandemie zuschulden, blickten die befragten.

Wachstumsausblick eher verhalten

Hörakustiker dem Vorjahr gegenüber etwas pessimistischer in die Zukunft. Waren es 2019 noch 58 %, rechneten 2020 nur noch 29 % der Befragten mit einem deutlichen Zukauf von Hörgeräten. Besonders bei IdOs und RIC-HdOs sehen die Befragten dennoch starkes Wachstumspotential, während es bei klassischen HdOs mit Schallschlauch erneut als rückläufig eingeschätzt wird.

Auch wenn das Wachstumspotential insgesamt gerigner als im Vorjahr geschätzt wurde, scheint sich der Trend weg von klassischen HdOs hin zu RIC- und IdO-Hörgeräten fortzusetzen.
© BVHI

Neu in der Befragung war die Frage nach dem Umgang mit den Herstellern während der Corona-Krise. Während sich zwar etwa ein Drittel bezüglich der Vorbereitung auf den Neustart bzw. auf die Normalisierung der geschäftlichen Aktivitäten nach der Pandemie im Stich gelassen fühlte, gab die Mehrheit der Hörakustiker an, bestmöglich betreut gewesen zu sein und lobte die zusätzliche Bereitstellung von hilfreichen Online- und Telelösungen.

Hörakustiker und Hersteller zusammengewachsen

BVHI-Vorstandsvorsitzender Sr. Stefan Zimmer erläutert: "Die Hersteller haben ihre Kunden auch im vergangenen Krisenjahr mit Produkt- und Servicequalität überzeugt. Das ist vor allem ein Ansporn für die Zukunft: Alle Hersteller nutzen die wertvollen Rückmeldungen ihrer Kunden zuvorderst für die interne Suche nach weiteren Optimierungspotenzialen. Für sie ist die Befragung ein wichtiges Werkzeug um noch besser zu werden – zum Nutzen ihrer Kunden und zum Nutzen der Kunden ihrer Kunden, nämlich der Hörgeräteträger.“

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