Neue Studie: Smart-Home-Technik steigert Lebensqualität

Veröffentlicht am 12.05.2017

Smart Home schafft Sicherheit

Smart Home Hörgeräte

Waschmaschinen, Fernseher, Kaffeeautomaten…es sind die Dinge des täglichen Lebens, bei denen die Smart Home Technologie Einzug gehalten hat. Bequem via Smart Home App kann so über das Smartphone oder dem Tablet aus der Ferne der Betrieb der Geräte gesteuert werden. Was für ein Luxus, wenn man bedenkt früh morgens im Bett schon per Smartphone die Kaffeemaschine zum brühen des Kaffes auffordern zu können.

Auf der anderen Seite kann digitale Technik auch zum Erhalt der längeren Eigenständigkeit eingesetzt werden. Nach einer aktuellen Studie von feierabend.de, einer Internetseite für Senioren, glauben 50% der Studienteilnehmer der Generation 60+ durch den Einsatz der Smart Home Technik länger in ihren eigene vier Wänden wohnen bleiben zu können. Ganze 61% der Befragten gaben an, dass Smart Home Ihre Lebensqualität erhöht.

Generation 60plus: keine Angst vor dem Internet

Entgegen vieler Vorurteile belegt die Studie, dass knapp drei Viertel der Befragten ein Smartphone besitzen und 89% es auch täglich nutzen. Neben Messenger- und Chat-Programmen wird auch das Internet der Dinge immer gefragter. Besonders interessant ist der Gesundheitsbereich. Hier interessiert sich jeder dritte Best Ager für die digitale Unterstützung seiner Gesundheit. Ganze 35% stehen dabei auch Smart Wearables (35%) offen gegenüber.

Wie schön, dass diese Technologie auch von Hörgeräteherstellern entdeckt wurde, um auch im Höralltag Erleichterung schaffen zu können. Immer mehr Hersteller nutzen bereits die 2,4 GHz-Bluetooth-Low Energy Technologie, um mittels einer App Tonübertragungen von Fernseher, Radio oder Telefonen direkt in die Hörgeräte zu ermöglichen. Gerade in akustisch anspruchsvollen Umgebungen bietet die App zusätzliche Einstellmöglichkeiten, mit denen der Träger seine Hörgeräte situationsgerecht schnell und direkt optimieren kann.

Oticon Opn integriert Smart Home Funktion

Qualifizierte Hörakustiker in Ihrer Nähe

Aber Hörgeräte können noch mehr.  Als bislang einziger Hörgerätehersteller nutzt der dänische Hersteller Oticon mit seinem Hörsystem Opn die Schnittstelle zum Internet der Dinge. Über den Internetdienst IfThisThenThat, (www.ifttt.com) was übersetzt „falls dieses, dann jenes“ heißt, können die Hörgeräte mit Geräten des Alltagslebens verbunden werden.

Opn Hörsysteme können dabei so durch den Hörakustiker programmiert werden, dass ein Klingeln an der Tür mittels Signal in die Hörgeräte übertragen wird. Auch andere Alltagsgeräte und Smart Home-Lösungen, wie Waschmaschine, Backofen oder auch Babyphone können über den Internetdienst mit Oticon Opn vernetzt werden. Ein System das nicht nur Erleichterung, sondern auch ein Stück Sicherheit zurück in den Alltag bringt. Und das tolle daran, viele Hörakustiker bieten Oticon Opn zum unverbindlichen Probetragen an, um sich selbst einen Eindruck verschaffen zu können.

Bild: pixabay