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Zum „Tag des Lärms“ - Laut war gestern

Veröffentlicht am 25.04.2018
Zum „Tag des Lärms“ - Laut war gestern

Bewusst gegen Lärm - Wie laut ist eigentlich laut genug?

Vor genau 21 Jahren wurde der „Tag gegen Lärm – International Noise Awareness Day“ in Deutschland ins Leben gerufen. Seitdem ist er als eine Aktion der Deutschen Gesellschaft für Akustik (DEGA e.V.) untertstützt von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) und dem Gesundheitsladen München zu einem festen Bestandteil in unserem Kalender geworden. Auch in diesem Jahr wird unter dem Motto "Laut war gestern" besonders auf die Auswirkungen von Lärm aufmerksam gemacht und darüber informiert, welche Entwicklungen es bereits zur Umgestaltung der akustischen Umwelt gibt.

So wird heute, am 25.April 2018 bundesweit in verschiedenen Städten über die Ursachen von Lärm aufgeklärt und wie man sich effektiv davor schützen oder diesen sogar vermeiden kann. Viele Hörakustiker bieten dazu besonders heute einen kostenlosen Hörtest an, der einen unverbindlichen und vor allem schnellen Überblick über die eigene Hörfähigkeit schenkt. Denn Hören und Lautstärke sind zwei subjektive Größen, die jeder von uns anders empfindet. Jedoch machen die Ohren hier KEINEN Unterschied, denn ab 85dB kann auf Dauer ein Hörschaden entstehen.

Lärmbedingte Hörschäden sind nicht heilbar

Lärmpegel in Dezibel und ihre gesundheitlichen Auswirkungen. 
© Umweltbundesamt 2005

Ein jeder arrangiert sich oftmals unbewusst oder teilweise bewusst im Alltag mit lauten Geräuschen und Lärm. Sei es auf dem Weg zu Arbeit, der das passieren einer stark befahrenen Straße mit ca. 80dB(A) verlangt oder sogar beim Hausputz mit dem Staubsauer, der mit einer permanenten Lautstärke von ca. 85dB(A) seine maximale Saugkraft erst entfaltet. Selbst die leisesten mit 71dB (A) gelten in Bezug auf die Lautstärke als Risikofaktor für Erkrankungen.

Und Hand aufs Herz, wer setzt sich denn beim Rasenmähen 91dB(A) oder bei kurzen Arbeiten mit der Heckenschere oder Bohrmaschine mit 90dB(A) einen Gehörschutz auf? Es sind die wenigsten. Um es genauer zu sagen, sind es meist diejenigen, die sich der Wichtigkeit Ihrer Ohren bewusst sind.

Wird den Ohren nach lauten Lärmpegel, wie bei einem Konzert oder ähnlichem, eine entsprechende Ruhezeit gegönnt kann es sich oftmals wieder erholen. Dauerhafter Lärm hingegen kann die Funktion der zum Hören verantwortlichen Haarsinneszellen einschränken oder sogar gänzlich aufheben. Was folgt ist eine Schwerhörigkeit, der meist mit einem eingeschränkten Verstehen, einhergeht und nicht mehr heilbar ist.

Das Gehör wirksam schützen

Daher gilt auch bei unseren Ohren „Safety First“. Hier geben Hörakustiker in Ihrer Nähe einen umfassenden Überblick, wie das eigene Hörvermögen situationsabhängig geschützt und damit gepflegt werden kann. Von Standard-Gehörschutz bis passgenau fürs Ohr angefertigter Gehörschutz, wahlweise mit oder ohne zusätzlichen Dämmfilter…die Möglichkeiten sind vielfältig. Einen wichtigen Aspekt zum wirkungsvollen Schutz der Hörfähigkeit bildet dabei auch die regelmäßige Überprüfung mittels eines Hörtest. Dieser Service wird von allen Hörakustikern zu jeder Zeit kostenlos angeboten und verpflichtet nicht zu einem Kauf. Probieren Sie es doch einfach mal aus. Und vergessen Sie nicht, Hören verbindet.

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